Videokanal der AfD Goslar

Unter dem Namen AfD Goslar TV, Die Goslarsche Gegenöffentlichkeit, also die Informationen, die dem Harz normalerweise entgehen!(https://www.youtube.com/channel/UCuC47q6QuLbLTVo_-0gLFdg) können Sie seit ca. 2 Wochen interessante Video Beiträge des AfD Kreisverbands Goslar anklicken.

Ein Video zeigt die gesamte Rede der Bundesvorsitzenden Frauke Petry bei der gut besuchten Veranstaltung am 13.8.2016 im Goslarer Lindenhof. In anderen Beiträgen werden AfD Kandidaten der kommenden Kommunalwahlen vorgestellt. Und natürlich geht es auch um lokale Probleme wie zum Beispiel in Altenau.
Aber auch überregionale Geschehnisse werden angesprochen.

Viel Spaß beim Anschauen der Beiträge!

Voll zwischen die Augen

Kein Streifschuss mehr, kein Blattschuss, ein Treffer voll zwischen die Augen, diese Aufforderung der BundesreGIERung, dass wir uns einen Hamstervorrat anlegen sollen. Ach du Schreck, warum denn nur? Ich dachte alles wäre so friedlich und voller Harmonie in der Republik der Migrantenversteher? Wohin ich höre: Verschiedene Interpretationen. Angstmache zetert die “Opposition”, darunter die Linke, Nachfolgepartei der miefigen-piefigen SED, genauso miefig-piefig, aber immer die Internationale im Blick. Nichts von der cDU, aber die sind sowieso apolitische Wesen geworden, verwalten nach einer unendlichen Kohlära und einer noch unendlicheren Merkelei nur noch die Konkursmasse, zehren vom Fett der reichen Jahre und erzählen moderne Märchen.

So der Goslarer Oberbürgermeister. Endlich mehr Kinder jubelt der. Durch zugezogene Familien und Flüchtlinge. “Die Strategie wirkt.” Fabuliert er auf seiner FB-Seite. Die Strategie? Wo selbst die freundliche Welt der Kanzlerin bescheinigt keine zu haben? Ist das nicht so wie ein Kleinkind, das mit dem ersten Fahrrad gegen eine Mauer brettert und dann brüllt: War alles geplant! Das ist Junkpolitik, Herr Junck. Ernsthaft geht anders!

Die spd, die Partei, der es unentwegt gelingt Arme noch ärmer zu machen , bleibt zur Notfallproblematik seltsam still. Ist Sigmar Gabriel zusammen mit den anderen Genossen beschäftigt sich den ominösen Kriegs-Serienattentats-Invasion vom Mars-Vorrat anzulegen oder sitzt er schon im Bunker?

Die FDP kupfert im Kreis weiterhin gnadenlos bei der AfD ( GZ 7.5.2015, Seite 9) ab. Die mit der Wasserwirtschaft verbundenen Arbeitsplätze in unsere Region flüstert der aus der Asche wieder emporgestiegene Phönix der GZ zu. Diese schreibt es, beflügelt von der Kreativität der Liberalen, die sich denken: Caring is sharing! Bitte, ihr lieben FdPler: Denkt euch doch selbst mal was aus. Abschreiben war in der Schule, Innovation ist AfD. Manfred Hinrich, deutscher Philosoph sagte zum Thema: “Stehlen: zur Arbeit zu träge, zum Betteln zu stolz.”

Ich weiss, es ist Kommunalwahlkampf. Der Bürger scheint sich für die Kommunalpolitik ungefähr so viel zu interessieren wie Beduinen für Zentralheizungen.
Viele Fragen, die Redakteure von kleinen und grösseren Zeitungen beantwortet wissen wollen weisen auf den Fakt, dass die Kommunalpolitik keine Insel ist.
Schärfste Frage, bei der um eine Antwort gerungen wurde: Wie kann dem Geburtenschwund entgegengewirkt werden? Fast hätte ich geantwortet: Durch Sex ohne Verhütung? Das wirkt aber nicht seriös und wäre zu einfach, oder?

Ernsthafter: Vom Bund, über das Land in die Kommune hinein durch eine ernsthafte Familienpolitik, die Kinder nicht als Störnis sieht, die jungen Familien richtig viel Geld in die Hand gibt, jungen Menschen Studieren oder Arbeit MIT Kindern ermöglicht? Politik, die Eltern im Rentenalter nicht Altersarmut, sondern einen anständigen Altenteil garantiert? Politik, die nicht über 62 verschiedene Geschlechter, genderneutrale Toiletten und Tampons auf der Herrentoilette schwurbelt, sondern sich den wirklichen Problemen annnimmt?
Politik, die die Familie bestehend aus Vater, Mutter und Kindern nicht als kleinbürgerlich bezeichnet, sondern als erstrebenswert?

Katrin Göring-Eckhardt erzählt der Welt, dass man AfDler nicht ausgrenzen sollte. Schliesslich könnte man sie wieder in die Gesellschaft integrieren. Bevor ich in deine Gesellschaft integriert werde, liebe Meisterin des sinnfreien Satzes, bevor dies geschieht wandere ich aus. Vorzugsweise in ein Land, in dem es keine grüne Partei gibt. Die Damen mit den teuren Hermès-Schals bin ich über, vollends.

“Ehren entehren.
Titel setzen herab.
Ein Amt verblödet.”
Gustave Flaubert
(tk)

Infostand in Seesen

Gestern am 13.7.2016 präsentierte sich der AfD Kreisverband GOSLAR mit einem Infostand in der Stadtmitte von Seesen.
Lag es am Wetter oder an der Einstellung der Seesener Bürger? Wenig Interesse konnten wir sechs Mitglieder feststellen. Vereinzelt mussten wir sogar hören, dass die AfD unbekannt war.

Seesen, noch ein weißer Fleck auf der sonst gut gefüllten AfD Landkarte.

Die AfD ist keine normale Partei

Diese Meinung, schwarz auf weiss nachzulesen in der Goslarschen Zeitung, falls Sie das Blatt beziehen, sagt was ist.

Stimmt Herr Eggert, die AfD ist keine normale Partei, allerdings nicht in dem Sinne, den Sie dem Leser unterbreiten wollen. Sie fühlen sich gekränkt, denn die Bundesspitze unserer Partei wollte Ihnen, dem Vertreter eines der einflussreichsten Blattes der Republik, die Inhalte ihres nicht öffentlichen Treffens nicht backbrötchenwarm in allen Details mitteilen. Das erscheint mir als logisch, das ist bei allen Parteien so. Wenn Sie schreiben, dass die Grünen, SPD und die CDU/CSU keiner Medienaufmerksamkeit aus dem Weg gehen, dann mögen Sie recht haben, trotzdem würde zu ihren nicht öffentlichen Veranstaltungen auch Die Zeit nicht zugelassen. Also müssen Sie mit “lauten Gesprächsfetzen”, die aus dem offenen Fenster des Tagungsraums nach aussen dringen arbeiten. Mal abgesehen davon, dass ich mir Sie vorstelle, wie Sie verzweifelt vor dem Fenster hocken, habe ich auch ansonsten Mitleid mit Ihnen. Wie, in Gottes Namen, dachten Sie wahrscheinlich, zimmere ich jetzt einen Artikel? Dann konstruiere ich die anormale Partei, die die Weltpresse ausschliesst und die Anfangs “erst einmal freundlich” ist. Sie bleiben uns interssanterweise schuldig, wann und wie die AfD-Politiker anschliessend unfreundlich geworden wären. Auch ein kluger Schachzug, was hängen bleiben soll ist “erst einmal freundlich”, der Leser wird psychologisch so gekadert, dass die “Menschenfeinde” garantiert auch irgenwann einmal unfreundlich werden würden. Sie schreiben es nicht, Sie leiten.

“Meine Meinung” ist dann seperat links unten neben Ihrer journalistischen Glanzleistung zu bewundern. “Wer sich abschottet und nicht klar kommuniziert, der muss sich nicht wundern, wenn er sich hinterher falsch verstanden fühlt.”

Schon mal eine merkwürdige Satzkonstruktion, weiterhin eine Unterstellung, denn wir kommunizieren klar und deutlich. Das gilt für Gauland, Petry und Hampel, letzterer ein ehemaliger Vertreter Ihrer Zunft.

Ich möchte Ihre Passage umformulieren: Wer sich so parteiisch positioniert und nicht unabhängig schreiben kann, der muss sich nicht wundern, wenn die AfD sich mit ihm nicht an einen Tisch setzen möchte.

Wenn übrigens “eine normale Partei” bedeutet, dass diese Partei:

– Einzig und allein auf Posten und Machterhalt schielt,
– heute so und morgen anders redet
– Bürger nicht für fähig halt vernünftige Entscheidungen per Volksentscheid zu fallen,
– an EU-Politikern, die grandios versagt haben, festhält,
– jeden, der sein Land liebt, seine Nationalhymne mitsingt und der Flagge zeigt, latenten Nazismus unterstellt,

– Souveränität und Schutz der Grenzen nicht sicherstellen kann,
– Europa und die EU nicht auseinanderhalten kann,
– keinen Unterschied zwischen Asylanten und widerrechtlich eingereisten Sozialleistungstouristen macht,
dann ist die AfD keine normale Partei und das mit Freude und Gelassenheit!

Wir kommunizieren gern mit Bürgern, politischen Gegnern und natürlich auch mit der Presse. Das setzt gegenseitigen Respekt voraus, das bedeutet Zuhören um zu verstehen. Mein Eindruck ist, dass die Goslarsche zuhört um anschliessend eine bereits vorgefertigte Meinung in die Welt zu stellen.

Herr Stade und die leeren Kassen

Die Methode ist alt: Dem Bürger mit Zeitungsartikeln Angst machen zu wollen, in denen insinuiert wird, dass die zukünftigen Vertreter neuer Parteien den Aufgaben in Stadt- und Kreisvertretungen nicht standhalten würden, dass nur die Vertreter der Altparteien in der Lage seien die “Herkulesaufgabe zu stemmen”.

Gehen wir in den Faktencheck:

Aus 2013 bleibt bei mir der Fall der Fall einer Dezernentin der Stadt Osnabrück hängen, die nach wenig glanzvollen 14 (Vierzehn!) Tagen im Amt wieder abgewählt werden musste. Damals ärgerte sich der kommunalpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Jan-Christoph Oetjen zu Fug und Recht und sagte „Der jetzige Innenminister und frühere Osnabrücker Oberbürgermeister Pistorius hat sie persönlich zur Wahl vorgeschlagen und trägt somit auch die Verantwortung für ihre frühzeitige Abwahl. Die Bürger der Stadt Osnabrück kostet das satte 420.000 Euro“

420.000 Euro, das ist eine Menge Geld, Herr Stade. Interessant ist dabei, dass die Mehrzahl der damals involvierten Mandatäre sozialdemokratische Hauptverwaltungsbeamte waren. Das kennzeichnet auch die CDU, mittlerweile ebenfalls die Grünen.

Aufschlussreich ist immer das jährliche Statement des Bundes der Steuerzahler. Hier einige Blüten des Jahres 2015:

“Ein Paradebeispiel für eine teure Mischfinanzierung kann die Stadt Hamm in NRW vorweisen. Um den Freizeitwert für die Bürger aufzuwerten, will die Stadt für mehr als 6 Mio. Euro 2 zusätzliche Brücken über die Lippe und den Datteln-Hamm-Kanal errichten. Bund und Land fördern das Projekt, obwohl in der Nähe bereits Brücken existieren.
Der Hammer Brückenschlag ist überflüssig, aufgebläht und zudem viel zu teuer. Teuer deshalb, weil die geplanten Wege durch ein Naturschutzgebiet führen. Für die Stadt scheint dies alles egal zu sein – vor allem die Kosten, denn die Hauptrechnung zahlen eben andere. Ich bin mir sehr sicher, dass die Stadt dieses Projekt nicht realisiert hätte, wenn sie es komplett selbst zahlen müsste. (S.19)
Völlig abgefahren zeigt sich ein Verkehrskreisel-Projekt im niedersächsischen Wallenhorst. Dort wollten Kommunalpolitiker ihren neu erbauten Kreisverkehr besser in Szene setzen. Gesagt, getan. Mit bunten LED-Lampen wurden 5 Gullydeckel ausgestattet. Die Steuerzahler waren sogleich 10.000 Euro ärmer. (S.54)
Völlig verfahren hat sich die Stadt Anklam in Mecklenburg-Vorpommern. Für rund 41.000 Euro ließ die Kleinstadt 2013 eine Kreuzung in eine abknickende Vorfahrt umbauen, um damit die Altstadt von Verkehrsproblemen zu befreien. Geholfen hat die Maßnahme nicht. Jetzt sollen 2 Kreisverkehre im Abstand von weniger als 100 Metern Abhilfe schaffen. Wir meinen, bei gründlicher Planung hätte man sich den ersten Umbau sparen können. (S.64)
Völlig verplant hat sich die Stadt Barmstedt in Schleswig-Holstein. Dort wurde die Erschließung eines Gewerbegebiets voreilig vorangetrieben. Für 18.000 Euro wurden 700 Meter Gasleitung und 1.800 Meter Niederspannungsleitung vorbereitet. Doch die Pläne für das Gewerbegebiet waren nicht genehmigungsfähig, sodass das Geld der Steuerzahler – zumindest bisher – umsonst verbuddelt wurde. (S.78)
Völlig irrsinnig plant die Ortsgemeinde Saulheim in Rheinland-Pfalz. Um den Ortskern attraktiver zu gestalten, soll unter anderem eine intakte Landstraße kurzerhand um ein paar Meter verlegt werden. Das soll 150.000 Euro kosten.”

Als Kandidat der Afd kann ich dem Bund der Steuerzahler in seiner Analyse der Ursachen, die mit dem Urteil des FDP-Kommunalpolitikers Oetjen übereinstimmen, nur aus vollem Herzen zustimmen:

“Öffentliche Verschwendung ist kein Kavaliersdelikt, ebenso wenig wie Steuerhinterziehung. Prävention ist daher das effektivste Mittel, denn die Politik weigert sich hartnäckig, Steuergeldverschwendung härter zu bestrafen.”

Steigen wir vom Niveau des Kommunalen auf in Richtung Landespolitik, dann zeigen gerade die rot-grünen Politiker wenig Sachverstand, manchmal würde schon der gesunde Menschenverstand ausreichen. So der BdSt auf seiner Website: “In NRW hat die Landesregierung ein „Effizienzteam“ damit beauftragt, den Haushalt nach Einsparpotenzialen zu durchforsten. Dieser Suchprozess kostete 1,8 Millionen Euro – umfassende Einsparvorschläge lieferte das Gremium aber nicht.”

In unserer Kommunalpolitik werden wir von der AfD ein wachsames Auge auf eine Finanzierungsart werfen, die bundesdeutsche Politiker bisher dazu verführt hat offensichtlich geradezu leichtsinnig mit öffentlichen Geldern umzugehen:

“Für das diesjährige Sonderkapitel beleuchtet der Bund der Steuerzahler das Prinzip der Misch- und Kofinanzierungsprogramme, das Steuergeldverschwendung begünstigt. Denn wenn mindestens zwei staatliche Ebenen – Bund, Länder, Kommunen oder EU – Projekte gemeinsam finanzieren, wird es für die Bürger oft teuer. Beispiele sind der Bundesfernstraßenbau, der Personennahverkehr sowie Ausgaben für Bildung und Forschung.”

Ihre Frage nach den leeren Kassen, Herr Stade, ist damit noch nicht vollständig beantwortet, ich weiss. Würde allerdings bereits die Devise “mit öffentlichen Geldern umgehen wie mit dem Budget der Familie” umgesetzt, dann wären wir einen Schritt weiter.

Für mich wird es in der kommunalen Verantwortung auch bedeuten, dass ich ein offenes Ohr für Verbände wie den BdSt haben werde. Warum “Effizienzteams” mit Millionenaufträgen verwöhnen, wenn der Steuerzahler selbst der beste Analytiker ist. Dafür tritt die AfD ein: Auf den Bürger zu hören, sein Feedback nicht mit der Bemerkung zu verballhornen, dass er sowieso nichts verstünde, da die Politik, selbst auf kommunaler Ebene viel zu komplex für ihn sei. Wollen Sie, als Redakteur der örtlichen Presse, ebenso wie das politische Establishment, den Bürger damit nicht abschrecken? Frei nach dem Motto “Misch dich nicht ein”, das können nur Hauptverwaltungsbeamte?

Obendrein gibt Ihnen der Bund der deutschen Steuerzahler unrecht:

“Die Verschwendungsfälle offenbaren, dass der öffentlichen Hand das Geld oft zu locker sitzt. Die Steuereinnahmen steigen seit Jahren, viele öffentliche Kassen sind prall gefüllt. Das verleitet die Politik dazu, falsche Prioritäten bei ihren Ausgaben zu setzen. „Unser Steuergeld wird oft für nebensächliche Dinge ausgegeben“, kritisiert der BdSt-Präsident. „Deutschland hat kein Einnahmeproblem, sondern ein Verschwendungsproblem!“

Wenn ein niedersächsischer Landespolitiker dem Wahlvolk nach einer bezahlten Studie mitteilt er wisse nun, dass es sich lohne mehr Werbung für den Harz in den Niederlanden machen zu wollen, dann frage ich mich auf welchem Planeten die langjährig erfahrenen Altpolitiker wohnen. Die Studie zeigt, was jeder Harzer weiss! Lachhaft also!

Schließlich ein Problem, das von vielen Bürgern gesehen wird und das Herr Reiner Langwald auf seinem Blog gekonnt zusammenfasst:

“In Bad Sachsa muss die ehemalige Bürgermeisterin 30.000 Euro für Nebenjobs zurückzahlen, in Goslar müssen der OB und der Landrat einige tausend Euro von ihren fünfstelligen Nebenverdiensten abgeben. Warum haben diese sehr gut bezahlten Beamten, die doch eigentlich alle ihre Kräfte für die Stadt oder den Landkreis einsetzen sollen, soviel Nebentätigkeiten?
Man fragt sich, welche für sie nutzbringenden Beiträge ein großer Versicherungskonzern oder ein regionales Energieunternehmen von einem Landrat oder Oberbürgermeister für die gut bezahlte Mitgliedschaft in ihren Gremien erwarten. Fachlich haben die Politiker mangels Expertise meist nicht viel beizutragen, allgemeine politische Beratung fände man anderswo sicher besser.
Zudem gehören solche Tätigkeiten ja meistens nicht zum originären Aufgabenbereich eines Hauptverwaltungsbeamten, wie sie in der Internetseite des Landkreises aufgeführt sind. Solche außerdienstlichen Nebenjobs finden aber überwiegend in der von der durch Landkreis oder Stadt schon üppig bezahlten Dienstzeit statt. Wem also nützen solche Nebenjobs am Ende?
Wenn fachliche Dilettanten aus der Politik in der Wirtschaft mitmischen, schaden sie oft sogar mehr als sie nützen; siehe Flughafen Berlin oder Staatsoper Hamburg. Vielleicht sollte man vor den Kommunalwahlen nochmal das Buch „Cliquen, Klüngel und Karrieren“ der Sozialwissenschaftler Erwin und Ute Scheuch lesen, in dem sie das noch immer funktionierende Versorgungs- und Belohnungssystem der Parteien für ihre ehrenamtlichen Kommunalpolitiker schonungslos offenlegen.”

Sie, Herr Stade, sind der Meinung, dass die AfD den Touristen abschrecken könnte.

Was den Touristen abschreckt ist nicht die AfD. Schauen wir auf die Buchungszahlen im Harz:
“Die neuesten Tourismuszahlen des Niedersächsischen Statistikamtes zeigen die Bredouille, in der das um St. Andreasberg vergrößerte Braunlage steckt: Im ersten Quartal dieses Jahres haben im Gegensatz zu den meisten anderen Harzorten die Übernachtungszahlen stagniert. Das lag vor allem am zehnprozentigen Einbruch in St. Andreasberg bei den Anreisen und einem Rückgang von 4,2 Prozent bei den Übernachtungen. In Hohegeiß gab es 1,6 Prozent weniger Übernachtungen, nur in Braunlage wurde mit rund 120 000 Übernachtungen eine Steigerung von 3,6 Prozent erreicht. Das sicherte der größeren Stadt insgesamt ein kleines Plus von knapp einem Prozent. Zum Vergleich: Bad Harzburg verzeichnete in den ersten drei Monaten 12,6 Prozent mehr Übernachtungen – ein Erfolg der Angebotserweiterung durch den attraktiven Baumwipfelpfad.

Für das offenbar erfolglose Tourismusmarketing in St. Andreasberg ist Prof. Weigel zuständig, was nicht gerade eine Empfehlung ist für seinen Wunsch, ganz Braunlage vermarkten zu wollen.” Quelle: Ebenfalls Reiner Langwald, Blog

Ich darf mich fragen, inwiefern die Unterbringung von Asylbewerbern in St.Andreasberg teilweise mitspielt, wenn Übernachtungszahlen kellern. Anders als Sie, Ihr Chefredakteur und die Altparteien, Herr Stade, befinde ich mich nicht im Refugees Welcome Taumel. Ich habe in Altenau, Bad Harzburg und St.Andreasberg Touristen aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich und aus Deutschland über Ihr Ferienerlebnis befragt. 80% der 100 Befragten gaben an in den Harz zu kommen, da “die Natur so schön sei, der Harz sei im Gegensatz zu ihren europäischen Heimatländern billig.”

60% äusserten sich besorgt, dass in den Ferienorten “noch mehr Flüchtlinge aufgenommen werden könnten.”

Ein belgischer Schauspieler sagte mir in einem persönlichen Gespräch, “er hoffe inständigst, dass der Harz sich nicht in ein Flüchtlingslager verwandele.”

Auf die Menschen hören, vorurteilsfrei, auch in Sachen Immigration, Fragen stellen, öffentliche Gelder verwenden, als sei es das eigene Budget, dem Bürger die Verwendung spezifischer Budgets direkt in Arbeitsgruppen/Effizienzteams überantworten. Warum nicht? Es funktioniert bereits in anderen Ländern. In Belgien hat es die Stadt Antwerpen vorgemacht. Bürger konnten selbst in Alters-und Wohnviertelgruppen bestehndes Budget ihren Bedürfnissen konkret zuordnen!

Dann noch: Ich habe eine Flüchtlingsfamilie als Nachbarn. Mehrere Versuche mit ihnen einen Kontakt aufzubauen sind bisher gescheitert. Sie reagieren weder auf freundliches Grüssen, noch auf Ansprache. Ich hätte gern gewusst, ob Ihnen materiell etwas fehlt, vielleicht könnte ich aushelfen. Unter Umständen sind sie traumatisiert, vielleicht sprechen sie kein Deutsch, (Ich habe es auch mit Französisch, Spanisch und Englisch versucht) dann wäre ihr Verhalten verständlich. Schade ist es allemal. Es kümmert sich, das ist offensichtlich, seitens der Kommunalverwaltung niemand um diese Menschen. Sie haben selbst keine Vorhänge für ihre Schlafzimmerfenster, ein in die Fenster geklemmtes Bettlaken dient als Verdunklungsersatz. Einen Verteter einer Altpartei konnte ich als Helfer noch nicht ausmachen, was ich als AfDler bisher versucht habe hat ganz deutlich noch niemand von den Altparteien unternommen. Ich bleibe trotzdem am Ball. Es ist schliesslich in meinem ureigensten Interesse und in dem meiner Mitbürger.

Schliesslich dies: In meinen 12 Jahren in Altenau hat sich kein Vertreter der Altparteien für mich interessiert. Proaktivität ist keine Stärke des Establishments, das sich ansonsten hauptverwaltungsbeamtlich aufbläst.

(tk)

Wie man am besten mit Journalisten umgeht

Die Frage, die sich mir stellt: Gilt das auch für die “Goslarsche Zeitung”?

(ub)

 

Von Thomas Böhm

Es ist die Eitelkeit, die Politiker wie Gauland, Petry und von Storch immer wieder in die Falle laufen lassen. Kein AfD-Repräsentant hat es nötig, mit den ideologisch festgetackerten Medienvertreter zu reden. Nur die wenigsten Zeitungskunden lesen sich die Politikseiten einer Zeitung durch und diejenigen, die sich das dennoch antun, weil sie masochistisch veranlagt sind, dienen als willenlose Lemminge der gerade angesagten politischen Richtungen, die von den Verlegern und Chefredakteuren vorgegeben werden.

Wir reden vom Jahr 2016 – dem linkesten Jahr dieses noch jungen Jahrtausends. Und da die Redakteure, Journalisten, Reporter, Kolumnisten und Volontäre alle lohnabhängige Sklaven sind und sich und ihre Familien in bester Umgebung (mit den besten Nachbarn) ernähren müssen, kennen sie nur einen Befehl:

Tötet den politischen Feind – mit Worten, vor allen Dingen mit Schlagzeilen, da die meisten Leser sowieso etwas Besseres zu tun haben, als langweilige Texte durchzulesen!

Tötet den politischen Feind – Das lief unter Hitler und Stalin übrigens genau so wie jetzt unter Kaiserin Angela – in Diktaturen und Monarchien wird die „Vierte Macht“ eben sehr gerne als Propaganda-Maschine missbraucht, schlägt die Stunde der journalistischen „Steinbeißer“ wie Franz-Josef Wagner, Heribert Prantl, Jakob Augstein und Christian Bommarius.

Glaubt nicht daran, dass diese Typen daran interessiert sind, ihre Leser mit Informationen zu füttern. Nein, sie haben nur eins im Sinn: Ihre Leser gemäß ihrem Aufrag zu manipulieren, ansonsten würden sie nicht so viel Geld verdienen und das bedeutet, dass sie mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen werden, ihren politischen Gegner in die Falle zu locken und Fangfragen zu stellen, die man sonst nur aus den Guantanamo-Verhörprotokollen kennt.

Man könnte also durchaus das bekannte Sprichwort: „Wer mit dem Teufel isst, sollte einen langen Löffel haben“ auf die journalistische Ebene ziehen und sagen: Wer mit Journalisten spricht, sollte eine Heugabel mitbringen – denn jedes Wort, der Satz, wenn er denn von der einzigen Opposition in diesem Lande kommt, wird im Sinne des Klägers umgedreht, verfälscht, verkürzt und/oder aus dem Zusammenhang gerissen und darauf gibt es eben nur eine Antwort: Die Heugabel.

In die Biotonne zu spucken ist eigentlich politisch sinnvoller und vor allen Dingen nicht so gefährlich, als mit irgendeinem hoch dotierten Journalisten vom „anderen politischen Ufer“ zu reden.

Ein Beispiel:

Wenn Redakteure der „faz“ oder der „fas“ jemanden in ihren als Gesprächsraum deklarierten Darkroom lotsen und ihm Wasser anbieten, ist Gefahr in Verzug. Denn irgendwann fällt der Satz „Ich muss mal“. Und am nächsten Tag steht dann in allen deutschen Medien (weil es leider nur noch überbezahlte Abschreiber gibt) folgender Satz:

„Ich muss mal…einen Flüchtling töten“

Alles klar?

Die Systemmedien sind völlig überbewertet, sie schmoren im eigenen Saft und werden immer giftiger, weil ihnen der Hintern auf Grundeis geht, weil sie spüren, dass ihre Zeit bald abgelaufen ist und sie wieder anständig arbeiten müssen, um sich und ihre Familien zu ernähren.

Von daher: Gebt ihnen den Gnadenstoß und dabei sollten die Gaulands, Petrys und von Storchs daran denken, dass nicht sie es sind, die diese verlotterten Schreiberlinge benötigen, sondern umgekehrt.

Ich weiß das aus Erfahrung: Immer dann, wenn ich zum Chefredakteur angekrochen kam und ihm mitteilen musste, dass ich den oder den anderen telefonisch nicht erreichen konnte, wurde ich einen Kopf kürzer gemacht (um mal den aktuellen Sprachgebrauch zu verwenden).

Und genau da sollten die AfD-Politiker ansetzen.

Hier einige Tipps von jemandem, der über 30 Jahre im „feindlichen Lager“ seine Heringe in den Boden gerammt hat:

  1. Geben Sie keinem Journalisten Ihre Telefonnummer, nennen Sie dem Gegner nur diese Nummer: +49 (0)800 111 0 111. Das ist der Anschluss der Telefonseelsorge in Deutschland. Der Anruf ist gebührenfrei und die Journalisten sind dort bestens aufgehoben.
  2. Falls man Sie dennoch erwischt, zum Beispiel im Rotlichtviertel und Sie zum Interview nötigt, treffen Sie sich nur an öffentlichen Orten, an denen es genügend Zeugen gibt, die Ihre Version der Dinge bestätigen können, also ordern Sie rechtzeitig genügend Parteimitglieder und ein Rudel Anwälte zum Treffpunkt. Verabreden Sie sich am besten direkt unterhalb der Zugspitze und drohen Sie den Journalisten mit einer Prozesslawine, falls auch nur ein Komma falsch gesetzt wird.
  3. Gelingt es den schreibenden Satanisten dennoch, Sie an einen geheimen Ort, zum Beispiel in einen dieser ideologisch kontaminierten Redaktionsräume zu locken, nehmen Sie mindestens drei Rotweiler mit, die auf Befehl kurzen Prozess machen. Der Befehl müsste natürlich lauten „Falsche Frage“. Diese Hunde eignen sich auch hervorragend für eine Taschenkontrolle, die ebenfalls dringend notwendig ist und vor Beginn des Interviews durchgeführt werden muss. Vergessen Sie aber bitte nicht, Ihre Hunde vorher gegen Zeckenbisse zu impfen – in zu engen Verhörräumen, die man mit Journalisten teilen muss, könnte sonst sehr schnell die Borreliose übertragen werden.
  4. Bevor die Journalisten ihre erste „richtige“ Frage stellen dürfen, müssen diese erstmal Ihre Fragen beantworten – das hassen sie, das verunsichert sie, denn um Antworten sind Journalisten immer verlegen.

Fragen Sie zum Beispiel Ihre Feinde am anderen Ende des Mikrofons, ob sie schon mal zugeschaut haben, wie einem „Ungläubigen“ bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten wurde und wenn ja, wie stark die Glücksgefühle dabei waren.

Fragen Sie das Grundsatzprogramm der AfD ab, zitieren Sie zusammenhangslos Passagen und lassen Sie sich von den Journalisten erklären, wohin diese gehören.

Fragen Sie die medialen Folterknechte, welche Partei sie bei der nächsten Bundestagswahl wählen würden. Wenn es nicht die AfD sein sollte – Arschtritt und gut.

  1. Falls Ihre Partei tatsächlich über einen – völlig überflüssigen – Pressesprecher verfügt, bedienen Sie sich bitte direkt bei der russischen Mafia, deren Mitglieder können schon am Telefon furchteinflößend sein. Nehmen Sie sich einen, der kein Deutsch spricht und auch kein Wort versteht – so werden Missverständnisse bereits im Vorfeld ausgeräumt.
  2. Fordern Sie sämtliche Unterlagen, Tonbänder, Notizen, Filmmaterial im Original-Zustand gleich nach Ende des Gesprächs an, gehen Sie damit zu einem Anwalt oder Notar, der alles kopiert, diese Kopien den Fälschern wieder zur Verfügung stellt, die Originale aber in einem Panzerschrank aufbewahrt.

Fazit: Wie gesagt, am besten ist es, wenn Sie ab sofort jeden Journalisten links liegen lassen. Da fühlt er sich zu Hause und Sie haben Ihre Ruhe. Und immer daran denken: Auch wenn keiner aus der AfD mit der Lügen-Schwindel-Hass-Hetz-Heuchler-Presse redet – Schlagzeilen und Kommentare über diese böse Partei müssen trotzdem täglich produziert werden, das sind die Journalisten ihrer Kanzlerin schuldig. Nur, dass sie ohne O-Töne ihre nicht vorhandene Fantasie benutzen müssen.

Machen Sie es den ohnehin überbezahlten Medienvertreter also nicht zu leicht, lassen Sie sie einfach arbeiten, die AfD wird mit Sicherheit für Schlagzeilen sorgen mit oder ohne Gauland-, Petry- und von Storch-„Zitaten“.

Wer ist Andreas Rietschel? (Gleichzeitig ein offener Brief!)

Sehr geehrter Herr Rietschel,

auch auf die Gefahr hin, dass ich es mir mit Ihnen endgültig verderbe: Ich mag weder Ihren Stil, noch lese ich Ihre Zeitung. Sie kennen mich nicht persönlich. Zwar habe ich Sie einmal in meinem Leben wahrhaftig und in voller Haltung des Chefredakteurs gesehen, doch leider hatten Sie weder die Höflichkeit, noch die Erziehung Ihre geladenen Gäste persönlich zu begrüssen. Ein Ratschlag vom Verkaufserfahrenen ist, dass Sie das tun sollten, wenn Sie verkaufen wollen. Es reicht nicht den Anzeigenchef Ihres Blattes vorzuschicken. Das nur am Rande.

In Ihrem letzten “(B)Logbuch” meinten Sie mich persönlich und ebenfalls andere Mitglieder der AfD angreifen zu können. Sie unterstellen uns die Rolle des Fensterredners. Andere Mitglieder der AfD haben Sie bereits über Ihre Recherchefehler in Sachen Wahlprogramm unserer Partei aufgeklärt, ich füge eine Aufklärung hinsichtlich des von Ihnen falsch gebrauchten Begriffes hinzu:

“Fensterredner: Chef der Fraktion, Haushaltsexperte, Fensterredner, Denker, Wahltaktiker, Pragmatiker, respektiert sogar von einigen in der CDU.( Quelle: Die Zeit (26/2001) )”

“Parlamentarier der zu den Abgeordneten spricht, aber die breite Öffentlichkeit sucht.” (Quelle: Lexikon der deutschen Umgangssprache)

Sie wollten wahrscheinlich die Fensterrede verwenden, oder? Diese bezeichnet nämlich:

“die großspurige, propagandistische [aber wirkungslose, erfolglose] Rede, Ansprache.” (Quelle: Lexikon der deutschen Umgangssprache)

In beiden Fällen würden Sie immer noch falsch liegen. Noch sind wir keine Parlamentarier und selbst wenn Sie die Fensterrede verwendet hätten, dann befänden Sie sich immer noch in einer gewaltigen Schieflage. Wenn ich unterstelle wir seien tatsächlich grossspurig und propagandistisch, dann beweisen die Wahlerfolge der AfD und die Sonntagsfrage den Erfolg unserer Worte. Das liegt sicher daran, dass wir den Nerv der Mitte unseres Volkes treffen und die Altparteien nach links gerückt sind. Ein Rechtsruck unsererseits existiert allein in der ideologisch geprägten Welt des Establishments, zu der Sie auch gehören.

Ihre Vitae zeigt es:

Sie befanden sich im Olymp des Journalismus. Sie interviewten Peter Gauweiler und Jürgen Trittin, Sie moderierten die Podiumsdiskussion zum Thema „Europawahl” der IG BCE, Sie nannten den Bundespräsidenten während einer Moderation Herrn Wulff und dann scheint man wahrlich angekommen, oder?

Sie kennen also viele wichtige Leute, nur: Kennen Sie uns?

(tk)

Dr. Junck und das Elektromobil

Welt der Wunder, Welt des Wahlkampfes: Der Generalanzeiger, ein kostenloses Sonntagsblatt, meldet stolz, dass “ein inter-und intrakommunales Elektromobilitätskonzept für die Stadt Goslar und die beteiligten kommunalen Projektpartner im ländlichen Raum erstellt werden soll.”

Dr. Roy Kühne überbrachte “die frohe Botschaft” (O-Ton Generalanzeiger) zusammen mit einer feschen Urkunde. So kann Herr Dr. Junck unsere Region in die “Mobilität der Zukunft führen. (…) Das Projekt wird mit bis zu 64.000 Euro gefördert.” (Quelle: Generalanzeiger)

Wow! Ich bin platt. Ganze 65.000 Euro? Was wird der Oberbürgermeister mit dieser monstermässigen Summe anfangen?

Schön jedenfalls, dass MDB Kühne Wahlhilfe im Kommunalwahlkampf leistet. Wer ist Dr. Kühne?

Dazu die Website des Deutschen Bundestages:

“Dr. Roy Kühne, CDU/CSU

Diplom-Sporttherapeut, Physiotherapeut

 

Geboren am 27. September 1967 in Magdeburg; verheiratet; zwei Kinder.

Nach dem Abitur und dem Wehrdienst absolvierte ich ein Studium für das Lehramt an Gymnasien mit den Fächern Biologie und Sport an der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale). Es folgt eine Promotion zum Dr. phil. und Weiterbildungen zum Diplom-Sporttherapeuten und Physiotherapeuten.

Nach Arbeitsstationen als Therapeut und Mitarbeiter in einem Reha-Zentrum, ließ ich mich anschließend im südniedersächsischen Northeim nieder, wo ich ein Gesundheitszentrum führe.

2005 bin ich in die CDU eingetreten. Seit 2007 leite ich den Ortsverband Northeim und engagierte mich im Arbeitskreis Gesundheit in Hannover. Im November 2013 wurde ich zum Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Northeim gewählt.”

In die Scheinwerfer der Presse geriet Herr Dr. Kühne durch “Report München”:

“Die Physiotherapeuten in Deutschland klagen über schlechte Bezahlung und wenig Anerkennung. Das soll sich ändern, es gibt einen Vorschlag. Physiotherapeuten sollen nicht nur mehr Geld erhalten, sondern selbst auch Diagnosen stellen dürfen. Doch dieser Reformvorschlag scheint interessensgesteuert zu sein. Denn der Autor des Papiers ist ein Abgeordneter, der selbst Physiotherapeut ist und von seinem Vorschlag profitieren würde.”

Der Thieme-Verlag sprang dem Northeimer Unternehmer auf der eigenen Website mit einem Interview zur Seite. Dort konnte sich der Inhaber eines Gesundheitszentrums in Northeim erklären.

Gut, dass es MdBs gibt, die auch wissen wie man Brötchen verdient. Ich persönlich frage mich wie Herr Dr. Kühne die Leitung seines Zentrums, die Tätigkeit als MdB, seine Parteitätigkeiten in Northeim, die Arbeit für den Arbeitskreis Gesundheit in Hannover und die Promotion des Goslarer Oberbürgermeisters unter einen Hut bringt? Der Tag hat offensichtlich 48 Stunden!

Man stelle sich vor: Mancher Politikneuling kämpft mit seinem Gewissen ob des Zeitbedarfs eines Kreistagsmitglieds!

Zur Elektromobilität Ozzy Zehner, Gastprofessor an der Universität von Berkley, Californien:

“„Immer mehr Studien belegen, dass die Fertigung von Hybrid- und Elektroautos nicht so „grün“ ist, wie die Fahrzeughersteller es gerne vormachen. […] Berechnungen der britischen Royal Society of Chemistry haben ergeben, dass der umfassende Einsatz von Elektroautos in Großbritannien den CO2-Ausstoß des Landes um lediglich etwa 2 % senken würde. Einer Untersuchung des Congressional Budget Office (CBO) der USA zufolge würden Subventionen für Elektroautos „in den nächsten paar Jahren nur eine geringe oder überhaupt keine Senkung des Gesamtspritverbrauchs und der Treibhausemissionen aller US-amerikanischen Fahrzeuge bewirken“. […] Einer Analyse der U. S. National Academies zufolge werden vom Stromnetz abhängige Hybriden und Elektroautos der Umwelt noch mindestens bis 2030 mehr Schaden zufügen als herkömmliche Benzin-Modelle – selbst unter Annahme entsprechender technischer Fortschritte. […] Bei näherer Betrachtung bekommt man den Eindruck, dass die Umstellung von Benzin-Modellen auf mit Strom betriebene Fahrzeuge so ist, als würde ein Raucher von einer Zigarettenmarke zu einer anderen wechseln. […] Befürworter von Elektroautos favorisieren erneuerbare Energie gerne als Antriebssystem für ihre Motoren, doch ignorieren sie dabei geflissentlich die damit verbundenen Auswirkungen auf die Umwelt.“

(tk)