Islamische Gemeinschaft will Nachbar-Gebäude kaufen

Das war am 1. Dezember der Titel von regionalgoslar.de Weiterhin berichtete das Online Nachrichtenportal:

“Goslar. Die Islamische Gemeinschaft Milli Görus will zum 1. Februar 2017 das Gebäude der Kita “Zum Frankenberge”, die in einen Neubau “Am Stollen” zieht, kaufen. Das alte Gebäude steht unter Denkmalschutz und hat einen großen Sanierungsbedarf.

Eine entsprechende Beschlussvorlage soll am 9. Dezember Betriebsausschuss des Goslarer Gebäudemanagements und am 20. Dezember im Rat der Stadt Goslar beraten werden. Durch den Denkmalschutz und den Sanierungsbedarf wäre ein Weiterverkauf der Immobilie sehr schwierig geworden. So fand sich für 80.000 Euro nun der perfekte Käufer, heißt es in der Vorlage. Die Islamische Gemeinschaft hatte Bedarf an weiteren Räumlichkeiten für Büro,- Besprechungs-, Veranstaltungs- und Schulungsräume und sitzt schon im Nachbargebäude. Die Stadt würde sich die Ausschreibung und Sanierung sparen und sogar einen Gewinn von 25.000 Euro verzeichnen.

Kita soll bis Ende 2017 mietfrei bleiben

Da der Neubau „Am Stollen“ erst zum 30. September 2017 fertig wird, ist die Stadt auf Hilfe der Islamischen Gemeinschaft angewiesen. Diese wollen den Kindern bei einem Kauf die Räume der Kita bis Ende des Jahres mietfrei überlassen, sollte sich das Bauprojekt „Am Stollen“ länger hinziehen. “

Die AfD muss hervorheben, dass regionalgoslar.de unabhängig, ungekürzt und damit so berichtet wie es der moderne Mensch von den Medien erwartet. Damit kommt die Plattform in perfekter Weise dem Informationsbedürfnis des Bürgers der Region nach. Dafür unser Lob. Im Gegensatz zur Goslarschen Zeitung, die neudeutsch, nugdend belehrt, erzieht und sich auch mal auf anderen Wegen einmischt steht regionalgoslar.de für einen Journalismus der diesen Namen wirklich verdient. Lange verschont und unerwähnt schlage ich den Journalisten der Goslarschen vor ihre Berufsbezeichnung in Volkspädagogen umzuändern. Verzeihung, ein Lapsus- es sollte Pädagogen derjenigen, die schon länger hier leben heissen!

Nach der Beschlussvorlage des Betriebsausschusses des Goslarer Gebäudemanagements wurde also der perfekte Käufer ausfindig gemacht. Ist das so? Finanziell vielleicht, in anderer Hinsicht bei weitem nicht. Die AfD mischt sich ein und unsere Stadtratsfraktion wird sicher am Ball bleiben.

Als Vorabinformation für den Bürger einige Fakten über Milli Görus:

Millî Görüş (häufig auch Milli Görüş geschrieben; deutsch: Nationale Sicht) ist eine länderübergreifend aktive islamische Bewegung, deren wichtigste Organisationseinheit die türkische Partei Saadet Partisi und der europäische Dachverband Islamische Gemeinschaft Milli Görüş sind. Neben dem Schwerpunkt Europa ist Millî Görüş auch in Nordamerika, Australien und Zentralasien aktiv. In vielen Staaten und Ländern ist Millî Görüş wegen islamistischer Tendenzen umstritten. Die Innenministerien von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sehen in der Bewegung antisemitische Charakterzüge und unter anderem auch damit eine deutliche Gegnerschaft zur demokratischen Grundordnung. Prozesse, die Millî Görüş gegen diese Feststellungen geführt hat, wurden von ihren Anhängern verloren. Das Bundesamt für Verfassungsschutz kommt zu der Überzeugung, dass Millî Görüş ein antidemokratisches Staatsverständnis zeige sowie westliche Demokratien ablehne.” Quelle: Wikipedia

Unsere regionale, nicht nationale Sicht: Der Sparplan des Goslarer Gebäudemanagements ist löblich, allerdings darf Sparen nicht auf Kosten der Demokratie stattfinden.

Von dieser Vorzeigeorganisation der nationalen Sicht und internationalen Einflussnahme bekommen selbst die Grünen Prügel:

“”Die Religionspolitik der Grünen ist verfassungswidrig und schürt Vorurteile gegen Muslime. Sie ist ein Angriff auf das Religionsverfassungsrecht”, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich der Beschlüsse auf der Grünen-Bundesdelegiertenkonferenz 2016 in Münster.” Quelle: https://www.igmg.org , das ist die Website der nationalen Sicht.

Auf derselben Webseite kriegen auch die CSU und die AfD ihr Fett ab:

“”Die CSU sollte ihre Politik an harten Fakten orientieren und Rechtsextremismus bekämpfen, statt einen Anti-Islam-Wettlauf mit der AfD abzuliefern”, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich des bevorstehenden CSU-Parteitages. Medienberichten zufolge will die CSU eine Reihe populistischer Forderungen aufstellen, unter anderem die “Überprüfung” von Imamen sowie ein Islamgesetz.”

Wo kämen wir den da hin? Imame zu überprüfen?

Sein Sie beruhigt: Die AfD Goslar bleibt am Ball, im Rat der Stadt an erster Stelle und im Kreistag ebenso. Die Vorlage ist mehr als diskussions- und beratungsbedürftig. Die Zeit der naiven Verträge muss beendet werden. Verträge mit Religionsgemeinschaften sollten in der Region kein Problem sein, Verträge mit religiösen Lobbys schon!

Mit alternativen Grüssen

Ihr Kreistagsteam

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